Leihgaben aus der Sammlung Viehof 

Ganz bewusst verzichtet die Sammlung Viehof auf ein eigenes Ausstellungshaus und unterstützt Museen, Institutionen und Galerien mit temporären Leihgaben als auch Dauerleihgaben. Im Folgenden möchten wir ausgesuchte, von uns unterstützte Ausstellungen empfehlen.


Laurenz Berges zu Gast beim Asphalt-Festival 2026  

Seit 2012 spielt das asphalt Festival in Düsseldorf als interdisziplinäre Plattform für zeitgenössische Künste in Düsseldorf eine bedeutende Rolle. Der inhaltliche und programmatische Fokus des Festivals liegt auf der Entwicklung und Präsentation von Werken aus den Bereichen Performing Arts und Musik. Getragen wird das Projekt von der gemeinnützigen asphalt Festival gGmbH, die unter der gemeinsamen künstlerischen und geschäftsführenden Leitung von Christof Seeger-Zurmühlen und Bojan Vuletić steht. Das Festival, das dieses Jahr in die 14. Ausgabe geht, erstreckt sich über einen Zeitraum von 20 Tagen und bietet damit ein umfassendes Programm aus kreativen und innovativen Kunstformaten. Es findet vom 15. Juli bis zum 2. August statt.
Ein besonderes Highlight in diesem Jahr ist die Nutzung des KIT – Kunst im Tunnel als Veranstaltungsstätte. Der unterirdische Ausstellungsraum bietet eine einzigartige Kulisse, die sich hervorragend für experimentelle Konzerte eignet. Der in Düsseldorf lebende Fotograf Laurenz Berges wird hier mit seinen Arbeiten eine ganz eigene Atmosphäre schaffen. Die Sammlung Viehof unterstützt die Ausstellung mit Leihgaben aus ihrem Bestand.

Laufzeit der Ausstellung im KIT: 10.07.–02.08.2026
KIT - Kunst im Tunnel
Mannesmannufer 1b
20213 Düsseldorf

>> zur Webseite Asphalt-Festival
>> zur Webseite KIT





Eberhard Havekost, Face me (Ozelot)


Eberhard Havekost im Museum Kurhaus Kleve

Das Museum Kurhaus Kleve zeigt vom 14. Juni bis zum 18. Oktober 2026 unter dem Titel Eberhard Havekost: Benutzeroberflächen. Arbeiten 1995-2019 eine umfangreiche Werkschau des Malers Eberhard Havekost (1967-2019). Er zählte zu den großen Hoffnungen der deutschen Gegenwartskunst und war seit Beginn des 21. Jahrhunderts durch Ausstellungen und Ankäufe auch international im Fokus des Interesses öffentlicher Museen und renommierter Privatsammlungen. Seine Bildsprache verbindet in singulärer Weise die präzise Darstellung der sichtbaren Welt mit den Konditionen der Wahrnehmung selbst, insbesondere mit den digitalen Benutzeroberflächen von Smartphones, Tablets und Bildbearbeitungsprogrammen. Dadurch wirken seine Arbeiten cool und überaus zeitgemäß, zugleich aber eignet ihnen eine visuelle Rätselhaftigkeit: durch Ausschnitte, Fokussierungen und gezielte Blow-Up-Effekte irritieren sie vorschnelle Erwartungshaltungen und wirken wie malerische Tiefenbohrungen hinter den Fassaden der Digitalmoderne. (Text Museum Kurhaus Kleve

Eberhard Havekost
Benutzeroberflächen. Arbeiten 1994-2019
14.06.–18.10.2026

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