Zur Person
Andreas Schmitten
geboren 1980 in Mönchengladbach
lebt und arbeitet in Neuss
2006 begonnen, schloss Andreas Schmitten sein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf 2012 als Meisterschüler von Georg Herold ab.
Schmittens Werk bewegt sich zwischen zwischen Skulptur, raumgreifender komplexer Installation und Zeichnung. Seine künstlerische Sprache zeichnet sich durch die Kombination von urtümlichen anmutender Symbolik und neuen fantasischen Bildfindungen, die zu einer eine opulente Fantasiewelt verschmelzen, aus.
Am 06. Juni 2024 wurde am Fernbahnhof der Frankfurter Flughafens die über fünf Meter große Skulptur IMMATERIELLES enthüllt. Eine Zweimeter-Version dieser Arbeit befindet sich auch in der Sammlung Viehof.
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Text zum Werk
In seinen jüngsten Skulpturen beschäftigt sich der Künstler mit menschlichen Themen wie Nähe, Interaktion und Körperlichkeit. So finden sich Hände zusammen, die eine schützende Schale bilden, welche die Quintessenz des Lebens aufzufangen scheinen. Tod und Geburt gehen Hand in Hand, bilden einen Kreislauf, sind ohne einander undenkbar. Gerade durch die Ruduktion von Farbe und Form strahlt die Arbeit eine große Ruhe und Verbundenheit aus, betrachtet das Leben unspektakulär, sachlich und schörkellos und zugleich einfühlsam und tröstlich.