Katharina Fritsch 3. Gartenskulptur (Skelettfüsse) & 1. Foto (Rosengarten), 2006
Foto: dreiteilig, Gesamtmaß 280 x 400 cm / Objektmaß: 140 x 40 x 40 cm © VG Bild-Kunst, Bonn 2024 Foto: Archiv

Zur Person

Katharina Fritsch

geboren 1956 in Essen
lebt und arbeitet in Düsseldorf und Wuppertal

Von 1975 bis 1977 studierte Katharina Fritsch Geschichte, Kunstgeschichte und Volkskunde an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster. 1977-78 schloss sie ein Studium an der Kunstakademie Düsseldorf sowie am Institut für Kunsterzieher Münster bei Johannes Brus und Hermann-Josef Kuhna an. 1979 bis 1984 war sie Meisterschülerin bei Fritz Schwengler an der Kunstakademie Düsseldorf.

Von 2001 bis 2010 übernahm die Künstlerin eine Professur an der Kunstkademie Münster. von 2010 bis 2019 war sie Professorin an der Kunstakademie Düsseldorf.

 



Text zum Werk

Zwischen 2005 und 2007 entstand eine Serie, in der Katharina Fritsch ihren Geburtsort Essen thematisiert. Dazu vergrößerte sie historische Postkarten typischer Orte, die sie mit eigenen Fotos ergänzte. Das dreiteilige, je Teil monocrom eingefärbte
Foto 1. Rosengarten, gibt den Blick frei auf eine von Rosen gerahmte Wiese, an Ende mittig zwei kleine, von Bäumen überschattete Bänke stehen.
Davor postiontiert die Künstlerin ihre 3. Gartenskulptur (Skelletfüße). Die Kompsition gleicht einem Menento Mori, erinnert an die eigene Vergänglichkeit, aber auch an den Kreislauf der Natur, von Blühen und Vergehen, deren Teil der Mensch unweigerlich ist. Die Bank ist ein Symbol des Verweilens und der immer Sesshaftigkeit, gleichsam farbig begrenzt und eingerahmt von Geburt und Tod.